Features verwalten
Das Feature-Register ist der zentrale Einstieg in alle AI-Features einer Organisation. Ein Feature ist die fachliche Einheit, die über den Agent Contract (zentrale, versionierte Definition aus Prompt, Output-Schema, Tools, Provider-Konfiguration, Eval-Kriterien und Risikoklasse) beschrieben wird. Diese Seite zeigt, wie das Register als Cockpit funktioniert, wie ein neues Feature entsteht und wo Stammdaten und Lebenszyklus gepflegt werden.
Das Register liegt in der Sidebar unter Features (Pfad /registry).
Das Cockpit
Abschnitt betitelt „Das Cockpit“Die Seite trägt die Überschrift Feature-Register. Darunter steht eine Tabelle mit allen Features der Organisation, eine Zeile je Feature. Die Spalten lauten:
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Name | Anzeigename, verlinkt ins Feature-Detail. Fehlt das Default-Modell, erscheint die Markierung Setup unvollständig. |
| Owner | Technical Owner (technisch verantwortlich), als E-Mail. |
| Provider | Der hinterlegte Default-Provider (der KI-Anbieter, der das Feature ausführt); ohne Default ein Strich. |
| Risk-Tier | Risikoklasse als Badge (Tier 1, Tier 2 oder Tier 3). |
| Lifecycle | Lebenszyklus-Zustand als Badge (Draft, Aktiv, Deprecated, Sunset). |
| Letzte Änderung | Zeitpunkt der letzten Änderung. |
Oben rechts neben dem Knopf Neues Feature sitzt der Dichte-Umschalter (Gruppe Dichte) mit den Stufen Komfortabel und Dicht. Die Voreinstellung ist Dicht; sie wird je Browser gemerkt.
Suchen und filtern
Abschnitt betitelt „Suchen und filtern“Über der Tabelle liegt die Filterleiste:
- Volltext suchen… durchsucht Name und Beschreibung.
- Team filtert nach Owning-Team (verantwortliches Team).
- Risk-Tier filtert nach Risikoklasse (Tier 1 — intern, Tier 2 — read, Tier 3 — write).
- Lifecycle filtert nach Lebenszyklus-Zustand.
- Provider filtert nach Anbieter.
- Reset setzt alle Filter zurück.
Die aktiven Filter stehen in der Adresszeile. Eine gefilterte Ansicht lässt sich also als Lesezeichen speichern oder weitergeben. Unbekannte Werte in der Adresszeile werden ignoriert, statt einen Fehler zu zeigen.
Unter der Tabelle liegt die Seitenblätterung (Zurück / Weiter) mit der Anzeige Seite X von Y · N Features insgesamt.
Feature anlegen
Abschnitt betitelt „Feature anlegen“Ein neues Feature entsteht über den Knopf Neues Feature oben rechts. Er erscheint nur für die Rollen platform_engineer und admin.
- Klicke auf Neues Feature. Es öffnet sich der Dialog Neues AI-Feature anlegen.
- Trage den Name ein (Pflichtfeld). Der Name muss innerhalb der Organisation eindeutig sein.
- Optional: fülle Beschreibung und Owning Team (optional) aus.
- Klicke auf Anlegen. Abbrechen schließt den Dialog ohne Speichern; bei begonnenen Eingaben wird vorher rückgefragt.
Business Owner und Technical Owner werden vorerst aus dem eigenen Benutzerkonto übernommen. Provider, Modell und Risk-Tier bleiben im Anlege-Dialog bewusst außen vor und werden später in den jeweiligen Tabs gepflegt.
Mit dem Anlegen erzeugt die Plattform automatisch einen ersten Agent Contract im Zustand Entwurf (draft), sodass das Feature sofort arbeitsfähig ist. Direkt im Anschluss öffnet sich ein kurzer Assistent, um das Default-Modell zu setzen.
Feature-Detail und der Overview-Tab
Abschnitt betitelt „Feature-Detail und der Overview-Tab“Ein Klick auf den Feature-Namen öffnet das Feature-Detail. Oben liegt die Tab-Leiste mit elf Bereichen (die Reiter rendern in der Oberfläche englisch): Overview (Übersicht), Sources (Quellen), Schema, Prompt, Models (Modelle), Tools, Developer, Eval, Versions (Versionen), Audit und Settings (Einstellungen).
Der Tab Overview zeigt die Stammdaten als Karten:
- Owning-Team — das verantwortliche Team
- Business-Owner — fachlich verantwortliche Person
- Risk-Tier — Risikoklasse als Badge
- Lifecycle — aktueller Lebenszyklus-Zustand als Badge
- Feature-ID — die technische Kennung
- Angelegt — Anlagezeitpunkt
Der Settings-Tab
Abschnitt betitelt „Der Settings-Tab“Der Tab Settings (Einstellungen) bündelt die feature-weiten Einstellungen in Abschnitten:
- Identität — Name, Internes Label, Team und Business-Owner (Anzeige, nicht editierbar).
- Lifecycle — der aktuelle Lebenszyklus-Zustand (Anzeige).
- Risk + Compliance — der Risk-Tier lässt sich hier über die Auswahl umstellen (Tier 1 — intern, geringes Risiko; Tier 2 — kundenseitig read-only; Tier 3 — kundenseitig write/Money). Die Änderung wird Teil des Agent Contracts und ist erst nach dessen Erst-Anlage möglich.
- Domain-Glossar — feste Begriffe und Definitionen der Fachdomäne, die der Plattform und dem Prompt als gemeinsames Vokabular dienen. Hier lassen sich Einträge anlegen, bearbeiten und entfernen.
- Notes — frei hinterlegte Notizen (Anzeige).
Lebenszyklus eines Features
Abschnitt betitelt „Lebenszyklus eines Features“Ein Feature durchläuft die Zustände Entwurf (draft) → aktiv (active) → veraltet (deprecated) → stillgelegt (sunset). Beim Anlegen startet jedes Feature im Entwurf. Der Wechsel nach veraltet startet eine Schonfrist (Grace Period); nach deren Ablauf geht das Feature in den Zustand stillgelegt über. Ein stillgelegtes Feature ist terminal: Es lässt sich nicht mehr bearbeiten.
Wer darf was
Abschnitt betitelt „Wer darf was“Die Oberfläche blendet aus, was eine Rolle ohnehin nicht darf; durchgesetzt wird alles im Backend.
| Aktion | Rollen |
|---|---|
| Features anlegen / löschen | platform_engineer, admin |
| Stammdaten und Agent Contract bearbeiten (inkl. Risk-Tier, Domain-Glossar) | developer, domain_expert, platform_engineer, admin |
| Feature und Register lesen | alle Rollen |
compliance_officer und viewer haben auf das Feature nur lesenden Zugriff. Sobald ein Feature stillgelegt ist, kann es niemand mehr bearbeiten.
Mehr zu den Bestandteilen eines Features steht unter Agent Contract; eine vollständige Übersicht aller Bereiche der Oberfläche unter Oberfläche.